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Arzneimittelversorgung Interview mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der AkdÄ: „Unabhängige Informationsquellen stärker nutzen“ TSVG: Bessere Versorgung für gesetzlich Versicherte

Spätestens seit den Skandalen um illegal importierte sowie verunreinigte Medikamente steht die Arzneimittelsicherheit im Fokus der Öffentlichkeit. Die Politik reagiert mit einem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). ersatzkasse magazin. wirft einen Blick auf den Gesetzentwurf. So wird erstmals die rechtliche Basis dafür geschaffen, dass durch Arzneimittelrückrufe entstehende Mehraufwendungen und Schäden verursachergerecht ausgeglichen werden.

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Ein Dauerthema im Arzneimittelbereich sind die stark steigenden Kosten, vor allem bei den sogenannten Orphan Drugs, den Arzneimitteln zur Behandlung seltener Krankheiten. „Die finanziellen Anreize für die Entwicklung von Orphan Drugs haben dazu geführt, dass große Pharmaunternehmen diesen Bereich als äußerst lukratives Geschäftsmodell erkannt haben“, erklärt Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), im Interview mit ersatzkasse magazin. Ludwig engagiert sich seit Jahren für eine sichere und nutzenorientierte Arzneimittelversorgung. Er plädiert dafür, dass Ärzte noch stärker Informationsquellen nutzen, die unabhängig von Pharmaunternehmen sind.

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spürbare Verbesserungen für die Patienten schaffen. ersatzkasse magazin. zeigt wesentliche Vorhaben auf, etwa zur Verbesserung der Wartezeitensituation in den Arztpraxen sowie der Steuerung von Patienten.

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