AOKAOK Bundesverband

AOK vernetzt schwangere Frauen

Digitales Gesundheitsnetzwerk geht an Berliner Geburtskliniken in den Livebetrieb

Grafik: Digitales Gesundheitsnetzwerk der AOK

Die digitale Patientenakte für Ärzte und Patienten ist an mehreren Berliner Geburtskliniken in der Praxis angekommen. Mit den Partnern Vivantes und Sana geht nun die nächste Ausbaustufe des Digitalen Gesundheitsnetzwerkes – eine bundesweite Initiative der AOK – in den Regelbetrieb. Nach intensiven Tests und Schulungen in den vergangenen Monaten sind jetzt im ersten Schritt vier Kliniken in der Hauptstadt an das Netzwerk angeschlossen worden, weitere sechs Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren sollen folgen. Sie versorgen insgesamt 114.000 AOK-Versicherte pro Jahr, die künftig von der neuen Vernetzung profitieren können.

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Bei einer Pressekonferenz im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg präsentierten die Projektpartner erstmals live die digitale Akte. „Im deutschen Gesundheitswesen wird schon viel zu lange darüber geredet, wie wichtig es wäre, Patienten und Ärzte zu vernetzen. Wir reden nicht nur, sondern tun es jetzt tatsächlich“, sagt Martin Litsch, Vorstand des AOK-Bundesverbandes. „Das Gesundheitsnetzwerk hat das Potenzial, für alle Beteiligten mehr Transparenz über medizinische Informationen und Daten zu schaffen und dadurch die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.“

Nach dem erfolgreichen Start in Mecklenburg-Vorpommern, bei der ein Arztnetz und zwei Kliniken miteinander vernetzt wurden, erfolgt jetzt die digitale Vernetzung Schwangerer an zunächst vier Geburtskliniken in Berlin. Die werdenden Mütter und ihre behandelnden Ärzte profitieren von schnell verfügbaren medizinischen Informationen.