AOK Bundesverband

Litsch kritisiert Regierungsvorhaben zur Anschlussversicherung

Der AOK-Bundesverband lehnt die von der Bundesregierung geplante Rückabwicklung der sogenannten obligatorischen Anschlussversicherung (oHV) ab. „Es muss Schluss sein damit, die Absicherung von hilfsbedürftigen Personen zu diskreditieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Mittwoch (6. Juni) anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz. Darin ist vorgesehen, die 2013 eingeführte Regelung, nach der die Kassen auch Hilfsbedürftigen einen lückenlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten haben, rückwirkend zu beenden. „Dies verstößt gegen das gesetzliche Rückwirkungsverbot“, so Litsch.

 

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https://aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2018/index_20574.html