Knappschaft

Minijob-Zentrale stellt Quartalsbericht vor

Immer weniger Frauen machen Minijobs

Nur wenige Minijobber mit mehreren Minijobs

Die Zahl der weiblichen Minijobber in gewerblichen Berufen ist seit 2004 um ca. 10 Prozent zurückgegangen. Dies stellt der Quartalsbericht der Minijob-Zentrale fest. Ende März 2018 gab es rd. 3,913 Millionen Minijobberinnen in Deutschland; im Dezember 2004 waren es noch 4,351 Millionen.

Insgesamt ist die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich seit 14 Jahren nahezu konstant: Ende 2004 übten 6,838 Millionen Menschen einen Minijob aus, heute sind es 6,599 Millionen.

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Minijobber, die mehrere geringfügige Arbeitsverhältnisse haben, gibt es in Industrie und Gewerbe kaum: Nur 2,4% aller Minijobber üben zwei Minijobs aus, bundesweit arbeiten rund 7.200  gleichzeitig in drei oder mehr Jobs.

Etwas mehr sind es bei den haushaltsnahen Dienstleistungen: 9% aller Minijobber haben zwei Putz-, Garten- oder Babysitterjobs, 3,4% haben drei oder mehr.

Die Zahl der Minijobs im Haushalt steigt weiter an; so sind jetzt 302.000 Menschen über die Minijob-Zentrale in einem Haushaltsjob angemeldet, vor 14 Jahren waren es bundesweit nur 90.000. Trotzdem gehen Experten davon aus, dass noch etwa 3 Millionen Jobs in deutschen Haushalten schwarz ausgeübt werden, ohne Unfall- oder Rentenversicherung. Jeder angemeldete Haushaltsjobber ist daher ein Erfolg im Kampf gegen Schwarzarbeit.

Den gesamten Quartalsbericht mit allen Statistiken finden Sie online unter http://minijob-zentrale.de/quartalsbericht