AOK

Radfahrer fragen – Experten antworten

Anlässlich der erfolgreichen Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ unter Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost, bieten die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und die ADFC-Landesverbände Rheinland-Pfalz/Saar eine Expertenhotline an. Vier Themen stehen dabei im Fokus, welche Radfahren im Allgemeinen und Zur-Arbeit-Radler im Besonderen interessieren.

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 Seit gut vier Wochen läuft die Mitmachaktion für jedermann „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Sie will Berufstätige motivieren, insbesondere vom Auto auf das umweltfreundliche Vehikel umzusteigen – ggf. dauerhaft, zumindest aber im Sommer. Gerade in Ballungsgebieten kann dies gelingen, immer dann, wenn der Arbeitsweg nicht länger als sechs bis zehn Kilometer ist. Denn Radfahrer sind auf Kurzstrecken oftmals schneller und entspannter am Ziel, ohne Stau und Parkplatzstress. Und viel geräuschärmer. „Radler leisten damit auch einen tollen Beitrag zu mehr Lebensqualität in den Städten“, wie ADFC-Landesgeschäftsführerin Sara Tsudome feststellt. Nicht nur Gesundheits- und Umweltaspekte sprechen also für das 200 Jahre alte Fortbewegungsmittel per Pedale.

Auf den Geschmack gekommen, stellen sich viele Radler aber neue Fragen. Zum Beispiel zur Technik: Wie sichere ich mein Fahrrad richtig ab? Welche Last darf ich mit dem Velo transportieren? Muss ein Drahtesel auch zur Inspektion? Was ist ein Pedelec, was ein E-Bike? Oder nach dem korrekten Verhalten im Straßenverkehr: Muss ich einen ausgewiesenen Radweg, Schutzstreifen oder gemeinsamen Fuß- und Radweg benutzen? Darf ich eine Straße auf dem Zebrastreifen überqueren – wie verhalte ich mich da als Radfahrer richtig? Was gilt in der Fußgängerzone?

Auch viele praktische Fragen beschäftigen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber: Wie können Betriebe mehr Kollegen für den Ausdauertrainer auf zwei Rädern begeistern? Mit welchem Aufwand lässt sich ein Betrieb fahrradfreundlich gestalten – gibt es auch kleine Lösungen? Kann sich ein Unternehmen oder eine Behörde als fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifizieren lassen? Wenn ja, wer macht das?

Drei Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs beantworten diese Fragen am Telefon. Die AOK und der ADFC in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben die Hotline eingerichtet: am Montag, 4. Juni, von 17 bis 19 Uhr. Außerdem geht der AOK-Projektleiter von „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf Fragen zur Aktion ein: Laut Rolf Geifes haben sich bereits 5.500 Berufstätige im Südwesten registriert (+10 % im Vergleich zur Teilnehmerzahl final des Vorjahres), viele große Unternehmen, auch Verwaltungen und Landesbetriebe, ihren Mitarbeitern die Aktionsseite freigeschaltet.

Interessenten können auch im Juni/Juli noch einsteigen. Denn es gilt, bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit zu fahren. „Unter allen erfolgreichen Teilnehmern verlosen wir zur weiteren Motivation über 150 Einzel- und Teampreise“, so der AOK-Experte. Alle Preise sind von Partnerunternehmen von AOK und ADFC gesponsert. Die Teilnahme ist ganz einfach über die Aktionsseite mit vielen interessanten Mehrwerten möglich: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Diese Experten erreichen Sie am Montag, 4. Juni, von 17 bis 19 Uhr, unter den angegebenen Rufnummern:

Wolfgang Stallmann
Technische Aspekte
02631 8923-01

Jo Schaefer
Verhalten im Straßenverkehr
02631 8923-02

Susanne Abel
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
02631 8923-03

Rolf Geifes
Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“
02631 8923-04

Wer hat an einem Zebrastreifen Vorfahrt, wenn Autofahrer und Radler kreuzen? Diese und andere Frage beantworten Experten an der ADFC/AOK-Hotline

Gerade im Sommer ein beliebtes Transportmittel – das Fahrrad. Wie man es gut absichern oder „tunen“ kann, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält oder mit anderen Radlern vernetzen, sagen Experten an der ADFC/AOK-Hotline.