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Zu dem heute vom BMG vorgelegten Eckpunktepapier „Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege“ erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek):

„Es ist gut, dass sich die Große Koalition für die Stärkung der Kranken- und Altenpflege einsetzt und die Absprachen im Koalitionsvertrag rasch umsetzen will. Die geplanten Maßnahmen müssen aber zwingend bei der Pflege am Bett bzw. bei den pflegebedürftigen Menschen ankommen. Wir begrüßen daher, dass zukünftig Nachweise über den Personaleinsatz zu erbringen sind. Wir dürfen zudem nicht die Augen davor verschließen, dass die Maßnahmen für mehr Pflege auch mehr Geld kosten werden – und zwar sowohl in der Pflegeversicherung wie auch in der Krankenversicherung. Hierzu brauchen wir tragfähige Finanzierungsstrategien. Das passt nicht zu den Vorhaben der Politik, die Krankenkassen zu zwingen, ihre Beitragssätze abzusenken. Ein Auf und Ab bei den Beitragssätzen ist nicht zielführend.“

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen nahezu 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • BARMER
  • DAK-Gesundheit
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • hkk – Handelskrankenkasse
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
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Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

In der vdek-Zentrale in Berlin sind mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 340 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.