AOK

Gegen Gebärmutterhalskrebs: Aufklärung per Brief

AOK Hessen informiert 17.000 Haushalte / Umfängliche Datenanalyse im Vorfeld / HPV-Impfung schützt vor Krebs

Die AOK Hessen setzt auf einen neuen, datengestützten Weg in der Gesundheitsvorsorge: Erstmals hat das Unternehmen gezielt Versichertendaten analysiert und auf dieser Basis über 17.000 Haushalte über die Möglichkeiten der HPV-Impfung informiert. Ziel ist es, langfristig Gebärmutterhalskrebs und andere Krebserkrankungen zu verhindern.

Anzeige

„Aufgeklärte, informierte Menschen leben gesünder. Manchmal brauchen sie aber einen gezielten Impuls, um zum Beispiel zur Früherkennung zu gehen oder eine Impfung zu nutzen“, meint Dr. Isabella Erb-Herrmann, Vorstandsmitglied der AOK Hessen. Versicherte dürfen laut Sozialgesetzbuch anhand von Datenanalysen über bestimmte Sachverhalte informiert werden – über seltene Erkrankungen, Krebs, sonstige Gesundheitsgefährdungen wie etwa Arzneimittelwechselwirkungen und Impfindikationen. Das heißt: Wenn sie zu einer Gruppe gehören, bei denen ein bestimmtes Verhalten empfohlen wird, können sie Post bekommen. Jüngst wurden deshalb über 17.000 Briefe an Haushalte mit Kindern versendet, die in 2026 das 14. Lebensjahr vollenden – dem Alter, in dem die HPV-Grundimmunisierung abgeschlossen sein sollte. Die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz unterstützt die Information der AOK Hessen ausdrücklich: „Viele Eltern und viele Jungen und Mädchen wissen gar nicht, dass es eine Impfung gibt, die vor Krebsarten schützt, die durch HPV-Viren ausgelöst wird. Ich danke der AOK dafür, dieses Wissen in die Fläche zu tragen, damit die Jungen und Mädchen von dem Angebot Gebrauch machen und gesund bleiben können.“

Mehr Schutz durch gezielte Information

Die HPV-Impfung schützt nicht nur vor Gebärmutterhalskrebs, sondern auch vor einer Reihe weiterer Krebserkrankungen. Bundesweit sind 54,6 Prozent der Mädchen und 34,0 Prozent der Jungen geimpft – in Hessen sind es 44,0 bzw. 20,0 Prozent. Das zeigt: Hier gibt es noch viele Kinder und Jugendliche, die von diesem Schutz profitieren könnten. Genau sie will die AOK Hessen mit ihrer Initiative erreichen. Der Vorstoß ist ein wichtiger Beitrag, um mehr Menschen zu erreichen. Ähnliche Aktivitäten haben in anderen Bundesländern die Inanspruchnahme solcher Leistungen deutlich erhöht. Das Potenzial reicht dabei weit über die HPV-Impfung hinaus: Vom Darmkrebsrisiko bis zu drohender Pflegebedürftigkeit eröffnet die datengestützte Ansprache viele weitere Möglichkeiten.

Besuchen Sie auch unser Presse-und-Politikportal unter www.aok.de/pp/hessen. Dort finden Sie nicht nur aktuelle Mitteilungen und Bilder, sondern auch Hintergrundinformationen, Analysen und Grafiken. 

Ihr persönlicher Kontakt zur Pressestelle der AOK Hessen:

Stephan.Gill@he.aok.de  069 66816-250144

Riyad.Salhi@he.aok.de  069 66816-250143

Wichtiger Hinweis: Derzeit erhalten Sie regelmäßig die Pressemitteilungen der AOK Hessen. Sollten Sie kein Interesse mehr an der Zusendung haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an presse@he.aok.de. Ihre Daten werden dann umgehend gelöscht. Selbstverständlich freuen wir uns, weiterhin in Kontakt mit Ihnen zu bleiben.