Krankenstand in Rheinland-Pfalz im Jahr 2025 gesunken
Insgesamt ist der Krankenstand 2025 zum Wert des Vorjahres 2024 mit 6,5 Prozent um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Im saisonalen Verlauf war der Krankenstand im Februar mit 8,6 Prozent am höchsten. So dauerte eine Arbeitsunfähigkeit im Durchschnitt 10,4 Tage je Fall und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent gesunken.
Die meisten Fehltage verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 20,5 Prozent, Atemwege mit 14,8 Prozent, Psyche mit 12,0 Prozent und Verletzungen mit 9,6 Prozent. Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle verursachten die Krankheitsarten Atemwegserkrankungen mit 27,5 Prozent, Muskel/Skelett mit 14,7 Prozent, Verdauung mit 6,2 Prozent und Verletzungen mit 5,3 Prozent. Der Anteil an AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 3,2 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen verursachen 38,2 Prozent aller AU-Tage.
„Bei den beruflichen Fehlzeiten war ein rückläufiger Trend zu erkennen. Dabei gesunken sind auch die Arbeitsunfähigkeitstage je Erkrankungsfall. Die AOK versichert Beschäftigte und Auszubildende aus allen Branchen, sodass diese Zahlen durchaus als Maßstab für die gesamte Wirtschaft in Rheinland-Pfalz angesehen werden können“, so die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Martina Niemeyer. Um die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern, unterstützt die Gesundheitskasse Beschäftigte und Firmen seit Jahrzehnten mit passgenauen Angeboten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF).


