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Ein Siegel würde helfen

Befragung in Hessen: Fachlich geprüfte Gesundheitsinformationen im Netz brauchen ein Label

Man sucht nach Erkrankungen, Symptomen und Therapien – aber wie glaubwürdig sind gefundene Informationen im Netz? Eine fachliche Beglaubigung durch ein Siegel würde helfen, um sich sicher zu orientieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Befragung* in Hessen im Auftrag der AOK. Eine solche Überprüfung wird vor allem ärztlichen Fachgesellschaften und Universitäten zugetraut.

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Es ist zuweilen schwierig, verlässliche Fakten zu Gesundheitsfragen zu finden, die widerspruchsfrei sind und aus denen man die richtigen Schlüsse ziehen kann. Ein Siegel, das den Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigt, dass konkrete Informationen fachlich geprüft sind, würden 67 Prozent der Befragten in Hessen (voll und ganz / eher) Vertrauen geben. In der Altersgruppe der 18- bis 39-jährigen geben das sogar 77 Prozent an. Wiederum 24 Prozent verneinen das (eher nicht / überhaupt nicht). Allerdings gibt es ein solches Label – zumindest übergreifend – noch nicht.

Wem vertraut wird

Vertrauenswürdige Absender wären voll und ganz bzw. eher ärztliche Fachgesellschaften (86 Prozent), Universitäten und Forschungseinrichtungen (85 Prozent), staatliche Behörden (83 Prozent) sowie gesetzliche Krankenkassen (83 Prozent). Pharmaunternehmen wird das jedoch eher nicht zugetraut (21 Prozent). Seit wenigen Wochen werden von AOK-Expertinnen und Experten geprüfte medizinische Inhalte auf allen AOK-Kanälen mit dem „AOK-Fachprüfungsstempel“ gekennzeichnet. Mit diesem Siegel wird garantiert, dass diese Gesundheitsinformationen vorab von Fachpersonen inhaltlich auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft wurden.

**Online-Panel, 750 Personen ab 18 Jahren (Zeitraum:18.12.2025 bis 17.01.2026)

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