AOKKindergesundheit

„GemüseAckerdemie“

AOK Bayern stärkt Gesundheitsförderung an Schulen

Die AOK Bayern fördert nach erfolgreicher Pilotierungsphase auch zukünftig das innovative Schulprogramm „GemüseAckerdemie“. 18 weitere Schulen im Freistaat setzen ab diesem Jahr das Ernährungs- und Gesundheitsbildungsprogramm um, finanziell gefördert von der AOK Bayern. Insgesamt nutzen damit bayernweit aktuell 30 Schulen dieses Präventionsangebot, das Schülerinnen und Schüler praxisnah die Themen gesunde Ernährung, nachhaltiger Konsum und Wertschätzung von Lebensmitteln vermittelt. Das Programm richtet sich an die 3. bis 8. Jahrgangsstufen von Grund- und weiterführenden Schulen.

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Zum Start der „GemüseAckerdemie“ legen die Schulen einen Schulgarten als interaktiven Lernort an. Durch den hohen Praxisbezug und die Einbindung des Programms in den Lehrplan sollen das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie soziale Kompetenzen von Schülern gefördert werden. Unter Anleitung von Experten der „GemüseAckerdemie“ bauen Schüler in klassenübergreifenden Teams verschiedene Gemüsesorten an. Die Schüler lernen dabei die gesamte Wertschöpfungskette von Gemüse: Anbau, Pflege, Ernte, Vermarktung und eigener Verzehr. „Eine aktuelle Evaluation des Bildungsprogrammes ‚GemüseAckerdemie‘ zeigt, dass teilnehmende Schulkinder nicht nur ihr Wissen zum Gemüseanbau und gesunder Ernährung signifikant erhöhen, sondern auch den Zusammenhalt in der Klasse durch ‚ackern‘ in Teams steigern und nicht zuletzt ihr Selbstwertgefühl und ihre Sozialkompetenz stärken“, so Dr. Annette Scheder, Leiterin des Bereichs Gesundheitsförderung bei der AOK Bayern. Demnach lernten über 90 Prozent der Schulkinder mindestens drei neue Gemüsearten oder –sorten kennen, rund 80 Prozent übernahmen Verantwortung und arbeiteten zunehmend selbständiger auf dem Acker und über 70 Prozent waren durch die körperliche Betätigung ausgeglichener als zuvor. Auch Eltern werden in das Projekt einbezogen – etwa als Mentoren oder als Abnehmer des Gemüses. Jedes Schuljahr bewirtschaften neue Klassen den Schulacker.

Die „GemüseAckerdemie“ hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem von Angela Merkel als startsocial-Bundessieger und vom Bundespräsidenten als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.