bkk melitta hmr

Gesundheitliche Versorgung der Ukraine-Flüchtlinge im Kreis Minden-Lübbecke gewährleistet

Minden, 14.07.2022. Ab dem 01.06.2022 haben Menschen, die aus dem Kriegsgebiet der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, einen Anspruch auf Grundsicherung und somit auch auf einen Krankenversicherungsschutz. Das damit vermutete und in einigen Regionen eingetretene Chaos ist im Kreis Minden-Lübbecke jedoch weitestgehend ausgeblieben. Die bkk melitta hmr sichert bereits den Krankenversicherungsschutz von mehreren hundert Menschen ab, für die der neue gesetzliche Anspruch gilt. Dabei gibt es keine Einschränkungen bei den Leistungen, die problemlos über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in der Arztpraxis oder im Krankenhaus in Anspruch genommen werden können. Sofern es zu Engpässen aufgrund des Chipmangels kommt, erhalten die neuen Versicherten eine Ersatzbescheinigung, die der Funktion der Chipkarte gleichkommt.

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Besondere Herausforderungen erleben die Kundenberater der bkk melitta hmr bei der Kommunikation. So beherrschen einige Mitarbeiter zwar die russische Sprache, allerdings wird diese nicht immer von allen ukrainischen Hilfesuchenden akzeptiert. „Vor Ort improvisieren wir und haben die Beratungsplätze mit Tablets ausgestattet, damit technische Übersetzungsfunktionen genutzt werden können.“ erläutert Unternehmenssprecher Patrik Kasparak die Situation. Gleichzeitig wurden Antragsformulare und Informationen schon früh in ukrainischer Sprache übersetzt, um der Anzahl an Anfragen gerecht zu werden. Viel Zustrom erfährt die bkk melitta hmr durch die geflüchteten Menschen selbst oder durch Betreuer, die sich um Menschen aus der Ukraine kümmern. Bei sprachlichen Barrieren empfiehlt die bkk melitta hmr, vorher einen Beratungstermin zu vereinbaren.