Knappschaft

Minijobs sind eine Brücke in den Ersten Arbeitsmarkt

Vielfältige Gründe für die Aufnahme eines Minijobs Im Dezember 2025 waren laut dem neuen Quartalsbericht der Minijob-Zentrale rund 6,9 Millionen Minijobberinnen und Minijobber gemeldet: 6.674.807 im Gewerbe und 253.711 in Privathaushalten. Die meisten Minijobberinnen und Minijobber im gewerblichen Bereich sind im Wirtschaftszweig „Handel und die Instandhaltung sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen“ beschäftigt.

Insbesondere im gewerblichen Bereich hat sich damit seit Einführung der Minijobs im Jahr 2004 deren Anzahl kaum verändert. Im Vergleich zum Dezember 2024 sind hier etwa 0,4 Prozent weniger geringfügig Beschäftigte gemeldet.

Die Gründe für die Aufnahme eines Minijobs sind vielfältig. Von den mehr als 6,9 Millionen angemeldeten Minijobberinnen und Minijobbern üben rund 3,5 Millionen eine geringfügige Tätigkeit neben ihrer Hauptbeschäftigung aus. Zudem nutzen rund 3,0 Millionen Studierende und Rentnerinnen sowie Rentner den Minijob als Hinzuverdienst.

Für die übrigen Beschäftigten ist der Minijob häufig eine Brücke in den Ersten Arbeitsmarkt. Laut einer Sonderauswertung des Quartalsberichts nehmen von diesem Personenkreis rund 43,8 Prozent nach Beendigung eines Minijobs im gleichen Jahr eine Hauptbeschäftigung auf. Sie wechseln in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Auch interessant: Dies geschieht in rund zwei von drei Fällen beim gleichen Arbeitgeber.

Den kompletten Quartalsbericht finden Sie auf unserer Internetseite unter www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht.


Die Minijob-Zentrale ist deutschlandweit die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle geringfügigen Beschäftigungen, die so genannten Minijobs. Sie gehört zum Verbundsystem der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS). Zu diesem gehören weiterhin die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, ein eigenes medizinisches Kompetenznetz, die Seemannskasse und die Künstlersozialkasse.
Weitere Informationen unter www.minijob-zentrale.de.


Kontakt:
Sandra Antoni
Pressesprecherin
Deutsche Rentenversicherung
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