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Online flüssig sprechen lernen: Stottertherapie behebt sprachliches Handicap

Mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen wurde heute der Gründer und Ärztliche Leiter der Kasseler Stottertherapie (KST) in Frankfurt ausgezeichnet: Dr. Alexander Wolff von Gudenberg und sein Team helfen mit seinem Konzept seit über 25 Jahren Kindern und Erwachsenen, Redefluss-Störungen zu beheben, ein weicheres Sprechen zu ermöglichen und Artikulationsängste deutlich zu vermindern. Die AOK Hessen kooperiert seit Ende der 90er-Jahre mit ihm.

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Es ist einer der am längsten laufenden Verträge der Gesundheitskasse mit einem Leistungserbringer – und einer der erfolgreichsten. Die meisten Klientinnen und Klienten haben ihr sprachliches Handicap weit gehend überwinden können. Zudem hat die Kasseler Stottertherapie ihre Wirksamkeit in unabhängigen wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen schon mehrfach belegt. Menschen ab dem 13. Lebensjahr können online teilnehmen, auch die Diagnostik ist mittlerweile online. Das Training selbst findet am heimischen PC statt. „Innerhalb weniger Monate befähigen wir unsere Klientinnen und Klienten dazu, weiches und gebundenes Sprechen zu lernen“, erklärt von Gudenberg, der selbst als Kind und Jugendlicher unter erheblichen Sprechblockaden litt. Erst nach seinem Medizinstudium gelang es ihm endgültig, seine Aussprache nachhaltig zu kontrollieren, auch in stressigeren Situationen.

Die Ehrenplakette kommt für Bettina Schwarz, verantwortlich für ambulante Versorgung bei der AOK Hessen, zum richtigen Zeitpunkt: „Aufgrund seiner Initiative und dem langfristig angelegten Konzept, das direkt an der Stottersymptomatik ansetzt, hat er vor allem jungen Menschen erheblich geholfen. Er hat ihnen neuen Lebensmut gegeben.“ Die Kosten für die Therapie werden vollständig von der AOK Hessen getragen.