vdk

VdK setzt sich durch: Förderung für barrierefreien Umbau zurück

 Der Sozialverband VdK bewertet die Wiederauflage des KfW-Programms „Altersgerecht umbauen“ zur Barrierereduzierung in Wohnungen als wichtigen Erfolg seiner politischen Arbeit. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: „Der VdK hat sich frühzeitig und deutlich gegen die Einstellung des Investitionszuschusses positioniert und intensive Gespräche mit Abgeordneten geführt. Dass nun wieder Mittel bereitgestellt werden, zeigt: Beharrliche sozialpolitische Interessenvertretung zahlt sich aus.“ Das Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ ist ein zentrales Instrument, um bestehenden Wohnraum barrierefrei umzubauen und damit ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit Behinderung zu ermöglichen. Hunderttausende geförderte Wohneinheiten in den vergangenen Jahren belegen den großen Bedarf und den nachhaltigen Nutzen dieses Programms. Gleichzeitig ist klar, dass die nun vorgesehenen 50 Millionen Euro bei weitem nicht ausreichen, so Bentele: „Schon in der Vergangenheit waren die Gelder regelmäßig frühzeitig ausgeschöpft, teilweise sogar innerhalb weniger Wochen trotz weit höherer finanzieller Mittel. Auch für dieses Jahr ist absehbar, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen wird. Angesichts des demografischen Wandels und eines massiven Mangels von mehr als drei Millionen barrierefreier Wohnungen braucht es deshalb eine deutliche Aufstockung der Mittel.“ Nach Einschätzung des VdK ist ein Fördervolumen von mindestens 390 Millionen Euro erforderlich, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Darüber hinaus müssen auch die Förderkonditionen verbessert werden: Die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen sollten von derzeit zehn Prozent auf 30 Prozent steigen. Wer sein Haus auf den Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, sollte statt 12,5 Prozent 37,5 Prozent der Kosten bezuschusst bekommen. Nur so werden nach Ansicht des VdK notwendige Umbauten für breite Bevölkerungsschichten tatsächlich finanzierbar. Der VdK unterstützt zudem die Idee einer neuen Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau. Entscheidend ist dabei, dass barrierefreies Bauen von Anfang an verbindlich mitgedacht wird. Der bestehende Mangel an barrierefreiem Wohnraum geht bereits heute in die Millionen – und wird sich ohne entschlossenes politisches Handeln weiter verschärfen. „Die Wiederaufnahme der Förderung ist ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, ihn konsequent weiterzugehen“, sagt Verena Bentele. 
 
       Pressefotos Verena Bentele       
 
  Pressekontakt: Julia Frediani, Pressesprecherin
Telefon: 030 9210580-401
Mobil: 0175 6604730
E-Mail: j.frediani@vdk.de  
 
 
  
 
 Über uns Der Sozialverband VdK ist mit über 2,3 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Seit 75 Jahren kämpft er für soziale Gerechtigkeit, ein solidarisches Miteinander und Chancengerechtigkeit. Der VdK berät seine Mitglieder kompetent zum Sozialrecht und vertritt sie vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung für die Mitglieder. 
 
  
 
 Facebook X Bluesky Instagram Youtube LinkedIn Threads WhatsApp 
 
 Kontakt   Impressum   Datenschutz 
 
 © 2026 Sozialverband VdK Deutschland e.V.