2026 muss Reformen für Gesundheit & Pflege bringen – Wahljahr erhöht gesundheitspolitischen Reformdruck – Interview mit Dr. Andreas Philippi
Der Handlungsdruck in der Gesundheitspolitik ist enorm. So duldet die Finanzstabilisierung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) keinen Aufschub mehr. Ohne tiefgreifende Reformen droht der GKV im kommenden Jahr erneut eine Finanzierungslücke von mehr als zehn Milliarden Euro. Auch die soziale Pflegeversicherung (SPV) steht finanziell massiv unter Druck. ersatzkasse magazin. zeigt auf, welche Reformen die Bundesregierung jetzt meistern muss. Eine zusätzliche Herausforderung sind die fünf Landtagswahlen, die in diesem Reformjahr anstehen. Diese könnten den Mut zu entschlossenen Maßnahmen schmälern, wie Journalist Rainer Woratschka im ersatzkasse magazin. schreibt: „Kollisionen werden unvermeidbar sein – insbesondere bei den Systemreformen, die einen Spagat zwischen entschiedenem Handeln und Rücksichtnahme auf soziale Befindlichkeiten erfordern.“
Dr. Andreas Philippi: „Wir wollen als Länder Verantwortung tragen“
Um die Krankenhausreform wird weiterhin gerungen. Die Chance, die Krankenhausstrukturen qualitativ hochwertig und zukunftsgerecht aufzustellen, dürfen wir nicht verspielen. Dr. Andreas Philippi, Gesundheitsminister des Landes Niedersachsen, das derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) innehat, betont im Interview mit ersatzkasse magazin., dass es ihm darum gehe, eine Abwägung zu finden zwischen dem, was an Qualität machbar und was zumutbar sei. „Wir müssen auch als Länder untereinander unsere Einzelinteressen unter einen Hut bekommen und das bedeutet, Kompromisse zu finden.“
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Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen rund 29 Millionen Menschen in Deutschland versichern: – Techniker Krankenkasse (TK) – BARMER – DAK-Gesundheit – KKH Kaufmännische Krankenkasse – hkk – Handelskrankenkasse – HEK – Hanseatische Krankenkasse Der vdek wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Heute arbeiten bundesweit fast 800 Beschäftigte beim vdek. Hauptsitz des Verbandes mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Bundeshauptstadt Berlin. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit nahezu 450 Beschäftigten sowie knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen. |
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