Barmer

Frauengesundheit: BARMER und Charité kooperieren

Begleitung von tausenden Brustkrebs-Patientinnen

  • Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen an Brustkrebs.
  • Mit dem digitalen Behandlungsbegleiter Brustkrebs entwickelt die BARMER ein Angebot, das organisatorische Unterstützung bündelt. Es ist eng mit dem medizinischen Angebot der Charité in Berlin verzahnt, um Betroffene über Diagnose, Therapie und Alltag hinweg zu begleiten.

Bisher bietet die BARMER proaktiv jährlich 500 Betroffenen ein individuelles Beratungsangebot im Rahmen des „Versorgungslotsen Brustkrebs” an. Es ist eine persönliche Begleitung von Diagnose bis Nachsorge

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen an Brustkrebs. Mit dem digitalen Behandlungsbegleiter Brustkrebs entwickelt die BARMER ein eigenes Angebot, das eng mit dem medizinischen Angebot der Charité in Berlin verzahnt ist und Betroffene über Diagnose, Therapie und Alltag begleitet. „Mit dem digitalen Brustkrebs-Pfad rücken wir das Thema Frauengesundheit ein Stück weit mehr in den Fokus der geschlechtersensiblen Gesundheitsversorgung“, sagt Simone Schwering, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER, anlässlich der digitalen Gesundheitsmesse DMEA am Dienstag in Berlin.

Individuelle Begleitung für betroffene Frauen

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Der digitale Versorgungspfad solle ab Ende des Jahres zur Verfügung stehen. Nutzbar sei er über die eCare, die Gesundheits-App der BARMER. Der Pfad bilde Stationen wie Krankenhaus und Chemotherapie ab und unterstütze mit Informationen von Kassenseite zur Fahrkostenerstattung, zur Beantragung von Hilfsmitteln oder zum Stand des Krankengeldes. Die Charité ergänze das Angebot um ein medizinisches Monitoring bei metastasiertem Brustkrebs. „Der digitale Brustkrebs-Pfad in der BARMER eCare, bündelt organisatorische und emotionale Unterstützung und verknüpft sie mit unseren Services sowie dem medizinischen Angebot der Charité. Er soll den Arzt und die Ärztin nicht ersetzen, sondern unterstützen“, so Schwering.

Q&A

Wie erfahren Brustkrebs-Patientinnen vom digitalen Versorgungsgrad?

Wenn aus Abrechnungsdaten die Diagnose Brustkrebs hervorgeht, informiert die BARMER die betroffenen Versicherten über die Möglichkeit zur Teilnahme an dem digitalen Versorgungspfad. Sie werden über die Gesundheits-App der BARMER namens eCare oder postalisch informiert. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und geht regelhaft über maximal vier Jahre. Danach werden die Daten aus dem Versorgungspfad gelöscht.

Wird jede BARMER-versicherte Betroffene teilnehmen können?

Ja, jede BARMER-versicherte Betroffene hat die Möglichkeit, an dem digitalen Angebot der Kasse teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Das ergänzende Angebot der Charité steht allen Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs an den teilnehmenden Brustzentren zur Verfügung. Dort könnten Symptome strukturiert erfasst und zur Therapieanpassung an die behandelnden Ärzte übermittelt werden.

Welches Angebot hat die BARMER für Brustkrebs-Patientinnen bisher?

Bisher bietet die BARMER proaktiv jährlich 500 Betroffenen eine individuelle Beratung im Rahmen des „Versorgungslotsen Brustkrebs” an. Dabei handelt es sich um eine persönliche Begleitung von Diagnose bis Nachsorge. Mit dem digitalen Versorgungspfad ist es nun möglich, deutlich mehr Betroffene zu begleiten.

Wird es künftig noch weitere Behandlungspfade geben?

Perspektivisch will die BARMER weitere digitale Pfade aufbauen, etwa für Patienten von Prostatakrebs und für Eltern mit an Krebs erkrankten Kindern.

Diese PM finden Sie auch im Presseportal unter www.barmer.de/p030497

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